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Die Italiener sind ein radbegeistertes Volk. Meist
bezieht sich das zwar auf Rennräder, doch haben
auch Mountainbiker keinen so schlechten Ruf wie auf
der Nordseite der Alpen. Wanderer feuern einen beim
Anstieg mit einem freunlichen Lächeln an und machen
gern Platz wenn man auf einem Pfad angerauscht kommt.
Eigentlich verwunderlich, da an vielen Orten geradezu
eine Welle von Bikern die Wege bevölkert. Doch
man ist bemüht den Touristenstrom nicht nur auf
den allzu gebeutelten Gardasee zu konzentrieren. Im
ganzen Land gibt es sogenannte Italy Bike Hotels, die
den vollen Service für Mountainbiker anbieten,
von ausreichend Kartenmaterial bis zu geführten
Touren und Werkstätten. So lohnt es sich in jedem
Fall den Gardasee einmal links liegen zu lassen und
in eines der anderen Traumgebiete des Landes zu fahren.
Überall in den Südalpen findet man Touren
auf gleichem, wenn nicht besseren Niveau, nur mit deutlich
weniger Leuten.
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