Der Reiseführer aus dem Reise
Know-How Verlag beschreibt die Insel
sehr detailiert und ausführlich.
Hier findet man auch Informationen
für Mountainbiker. Die Routenvorschläge
können zur Planung von Touren
dienen, da jede Kreuzung und Straße
genau beschrieben wird.
Islandic
Mountainbike Club
Der isländische Mountainbike-Club informiert
ausführlich über das Land, die Routen,
das Wetter, die Ausrüstung und über
alles was sonst noch wichtig ist beim Radfahren
auf der Insel. Zudem findet man hier eine Linksammlung
zu allen relevanten Webseiten.
Wetter & Reisezeit
Das aktuelle Wetter:
Beste Reisezeit: Island ist bekannt für sein wechselhaftes,
meist regnerisches Wetter. Windstärken um
die 8 sind keine Seltenheit. Das Land ist ein
Revier für Wetterfeste. Saison für diese
Region ist der Sommer von Mitte Mai bis Mitte
September.
Der Vatnajökull
ist Europas größter Gletscher. Aus dem Schmelzwasser
dieses Riesen entspringt der Jökuslsá á
Fjöllum. Dessen trübgraues Wasser hat einen der
schönsten Flecken Islands geschaffen: Jökulsárgljúfur,
Islands größte Schlucht. Dieses Gebiet wurde erst
in jüngerer Zeit zum Nationalpark erhoben. Zu Recht,
findet man doch hier die gewaltigsten und schönsten Wasserfälle
der Insel. Der Dettifoss ist mit durchschnittlich 193 m³/s
der größte Wasserfall Europas. Doch auch die Fälle
Sellfoss, Hafragilsfoss, Réttarfoss und Vigabergsfoss
machen diesen Nationalpark so einzigartig. Das Gestein der
Schlucht ist geprägt von schwarzer Obsidianlava und rotem
Rhyolith. Die 25 km lange, 500 m breite und bis zu 120 m tiefe
Schlucht ist mitten in einer Geröllwüste entstanden.
Dabei haben sich im Flusslauf bizarre Formationen gebildet.
Karl og Kerling ("Der Mann und das Weib") sind zwei
dieser Gesteinskegel. Erosion der Lava bildete die Echofelsen
etwas nördlicher. Die Lava sieht hier wie Orgelpfeifen
aus.
Am nördlichen Ende des Nationalparks liegt eine weitere
Schlucht - Asbyrgi. Diese hufeisenförmige Schlucht soll
in prähistorischer Zeit ein gigantisch großer Wasserfall
gewesen sein. Die Sage berichtet da anderes. Odins achtbeiniges
Pferd Sleipnir soll hier einen Hufabdruck hinterlassen haben.
So oder so ist diese mit vielen Birken bewachsene Schlucht
allemal eine Erkundung wert.
Hotels/Pensionen:
Keine im Nationalpark. In den umliegenden Orten gibt
es aber einfache Unterkünfte. Auf der Tour ist
man aber auf campen angewiesen.
Camping:
Es gibt zwei Campingplätze im Nationalpark. Einen
sehr komfortablen in Asbyrgi und einen am westlichen
Flussufer im Vesturdalur direkt bei der Echohöhle
und Karl og Kerling an einem der schönsten Schluchtenabschnitte.