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Durch das Hochland - die Kjölur-Route

Bewertung:
Landschaft:
Strecke:
Fahrkönnen:
Kondition:

Tourdaten:
Etappen: 2 - 3
Gesamtkilometer: 185 km
Höhenmeter: 1800 m
Fahrzeit: 12 Std.
Teer: 5 %
Schotter: 95 %
Pfad: 0 %
Schiebepassagen/Bemerkungen:
keine

Charakteristik:

Der Kjalvegur ist eine der drei Hochlandstraßen, die die Insel von Norden nach Süden durchqueren. Diese Straße wird auch Kjölur-Route genannt, nach der Hochebene bei Hveravelir. Diese markiert mit fast 700 Metern Höhe auch den Höchsten Punkt der Tour.
Man startet am "Goldenen Wasserfall" Gullfoss. Dieser besteht eigentlich aus zwei Wasserfällen, der Obere 11 m der Untere 21 m hoch. Er hat die Gullfossglijufur in die Lavaschicht gegraben, eine 2,5 km lange und fast 70 m teife Schlucht. Der Kjalvegur beginnt alphaltiert, doch schon nach wenigen Metern beginnt die Schotterpiste. Diese zieht sich fast endlos durch die Gesteinswüste des Hochlands. Auf Anhöhen ist die Strasse bis zum Horizont zu erkennen. Umrandet wird die Route von den beiden größten Gletschern Islands, dem Langjökull und dem Hofsjökull. Die Eismassen sind stets zu beiden Seiten der Hochebene zu sehen. Nach etwa der Hälfte der Strecke erreicht man das geothermale Gebiet Hveravellir. Hier brodelt die Erde. Dampfende Solfatare verbreiten einen schwefeligen Urzeitgeruch in der Luft, das kochende Wasser aus dem Erdinneren kommt sprudelnd zu Tag. Ein wahres Naturschauspiel. Hier kann man in einem Naturschwimmbecken im heissen Wasser plantschen. Der weitere Weg führt weiter auf übelsten Waschbrettpisten mit vielen Schlaglöchern nach Norden. Am Wasserkraftwerk wird die Piste besser und man radelt entspannt zur Ringstrasse.

Wegbeschreibung:

Die Kjölur-Route beginnt im Süden der Insel beim Gullfoss. Dort beginnt die F35 die durch das Hochland Islands führt. Folgt man immer dieser Strasse so erreicht man nach 185 km die Ringstrasse 1 im Norden. Die Strecke ist in zwei bis drei Etappen zu meistern. Ohne Absteher hat die Route 1800 Höhenmeter.

Abstecher:
Nach 13 km erreicht man den Abzweig zum Hagavatn, einem See am Fusse des Langjökull (15 km einfach). Hier gibt es eine Hütte des isländischen Wandervereins "Ferðefélag Íslands".
Nach 36 km kann man die alternative Strasse westlich der F 35 zum Hvitarvatn wählen. Diese Piste mündet nach einigen Kilometern wieder auf die Hauptroute. Es sind allerdings zwei Furten zu überwinden, die mit Bike und Gepäck beschwerlich sind.
Bei Kilometer 64 ist der Abzweig zum Kerlingarfjöll auf der F 347 (17 km einfach). Auch hier sind Furten zu überwinden bevor man im Sommerskigebiet ankommt. Doch die Anstrengung lohnt. Hier gibt es ein Solvatarenfeld inmitten roter Rhyolitkrater zu sehen und auf dem Weg warten Wasserfälle.
Nach etwa 90 km erreicht man den Abzweig nach Hveravellir (2 km einfach). Dort warten heisse Quellen, Sovatare und brodelnde Töpfe. Es gibt auch ein Naturschwimmbecken mit etwa 36° Wassertemperatur neben einem Campingplatz und einer Berghütte des isländischen Wandervereins "Ferðefélag Íslands".

Bitte lesen Sie diese Hinweise.

Idee und Design von Bernd Karl
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Letzte Aktualisierung: 16.06.2007